Konzept

Konzept

In dem Auszug der Konzeption werden die Grundsätze der pädagogischen Arbeit der städtischen elementarpädagogischen Kindertageseinrichtung im Familienzentrum „Städtischer Kindergarten Erwitte“ vorgelegt. Unsere städtische Kindertageseinrichtung bietet ein sozialraumorientiertes, vielfältiges und bedarfsgerechtes Angebot.

Eine Kindertageseinrichtung unterliegt einem beständigen Wandel. Veränderungen durch den Gesetzgeber, die demografische Entwicklung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen wirken auch auf Kindertageseinrichtungen ein. Das Konzept einer Kindertageseinrichtung kann deshalb nie als abgeschlossen angesehen werden. Es muss immer wieder überprüft und den sich ändernden Bedingungen angepasst werden. Deshalb greift unsere Kindertageseinrichtung die Lebenswelten von Kindern und Familien im Sozialraum auf, um die Ziele, Methoden und Inhalte im Einzelnen zu entwickeln.

Um unseren Zielen der Bildung und Entwicklungsförderung gerecht zu werden, sind Angebote, um die Bildungs- und Lernprozesse zu unterstützen, fester Bestandteil des täglichen Geschehens. Angebote sind von uns geplante und angeleitete Aktivitäten, die teilweise auch in Form von Projekten stattfinden und sich an wichtigen Kompetenzbereichen kindlichen Lernens orientieren. 

Bei der Planung der Angebote orientieren wir uns an drei didaktischen Ansätzen. In unserer Arbeit hat es sich bewährt, sowohl den funktionsorientierten Ansatz(Training von bestimmten Fähigkeiten und Fertigkeiten) als auch den lernorientierten Ansatz (beinhaltet Themen zu den verschiedenen Bildungsbereichen/ Wissensvermittlung) und den situationsorientierten Ansatz (Situationen bilden den Ausgangspunkt für verschiedene Lernerfahrungen der Kinder) bei der Planung der pädagogischen Arbeit mit einfließen zu lassen. Auch die Bildungsgrundsätze für Kinder von 0-12 Jahren in NRW werden in unseren Planungen mitberücksichtigt.

Unser Hauptziel ist es, die Kinder mit Hilfe vielfältiger Angebote in ihrer Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Wir helfen ihnen in bestimmten Situationen angemessen und selbständig zu reagieren und eigenverantwortlich zu handeln. Diese Fähigkeiten zu entwickeln unterstützen, wie beispielsweise durch Sinnes- Bewegungs- und Wahrnehmungsförderung, Förderung des Sozialverhaltens, durch die Förderung einer altersgemäßen Sprach- und Sprechfähigkeit, durch Übungen und die Förderung des logischen Denkens und dadurch, dass wir den Kindern helfen, ein gutes Allgemeinwissen aufzubauen z.B. durch Spiele, Lieder, Reime, Geschichten, Rhythmik, Ausflüge, Erkundungen, Rollenspiele etc.

Die Fachkräfte erarbeiten themenbezogene Planungen, sowie Bildungs- und individuelle Förderpläne. Diese sind möglichst so ausgewählt, dass sie sich an dem Entwicklungsstand, an dem aktuellen Interesse oder an der aktuellen Lebenssituation der Kinder orientieren. Anhand von gezielten Beobachtungen der Kinder und Dokumentationen (Grundlage dazu ist der „Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter“) können bei den Planungen auch ganz konkret aktuelle Situationen, Interessen, besondere Fähigkeiten oder der Entwicklungsstand der Kinder mitberücksichtigt werden.

In Kleingruppen machen wir die Kinder mit neuen Materialien und Techniken bekannt. Bücher, naturwissenschaftliche Experimente, Bewegungsangebote, Sprach- und Sprechspiele, Klang-, Musik- und Rhythmik - Erfahrungen, Wahrnehmungsspiele und freies Tun in Lernwerkstätten sind dabei u. a. die Inhalte der Angebote.

Neben den individuellen Planungen in jeder Gruppe, werden im Laufe eines Jahres z. B. Feste und Feiern gemeinsam von allen Erzieherinnen geplant. Auch die Projektarbeit geschieht in Zusammenarbeit des gesamten Teams und wird vorrangig gruppenübergreifend durchgeführt.

Bei der Durchführung unserer Angebote steht immer das Erfahrungslernen (das Lernen durch das eigene Tun) im Vordergrund. Die Kinder sollen täglich handeln und erleben können. Dadurch lernen sie. Sie haben die Chance, sich ihrer Fähigkeiten bewusst zu werden (Selbst-bewusst-sein).

Wir halten folgende Ziele für besonders wichtig:

Wir möchten für unsere Kinder innerhalb der Gruppe eine „angstfreie Atmosphäre“ schaffen, in der sich jedes einzelne Kind mit seinen Fähigkeiten und Besonderheiten angenommen und akzeptiert fühlt. Jedes Kind soll genügend Möglichkeiten zur freien Entfaltung seiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse, seiner Kreativität und Phantasie haben.

Um dieses Ziel zu erreichen ist es wichtig, dass jedes Kind einen engen Bezug zu uns hat. Wir wissen darum, dass ein Kind nach Möglichkeit eine ausgeglichene, aufnahmebereite und in den Reaktionen gleichmäßige pädagogische Fachkraft braucht. Hiermit können wir dem Kind eine Grundsicherheit geben. 

Erst dann, wenn eine verlässliche Beziehung zwischen Fachkraft und Kind vorhanden ist, kann das Kind in vertrauter Umgebung neue Lernerfahrungen machen. Das Kind wird als Partner angesehen und gleichberechtigt behandelt. Es wird als eigenständige Person anerkannt und mit seinem eigenen Charakter und eigenen Wesenszügen akzeptiert.

Die Kinder sollen sich angenommen fühlen. Wenn sie sich wohl fühlen und ein Vertrauensverhältnis aufgebaut ist, dann erst ist es möglich, dass wir die Kinder gezielt fördern können. Jedes Kind ist anders und einzigartig. Damit es glücklich sein und dabei klug und stark werden kann, benötigt jedes Kind entsprechend seiner Potentiale für seine Entwicklung etwas anderes.

Beobachten, Lauschen, Experimentieren, Ordnen, Sortieren, Probieren, das sind Tätigkeiten, die die Kinder gern machen. Dabei ist es wichtig, dass wir den Kindern für ihr Spiel möglichst viele Impulse geben. Uns ist bewusst, dass die Entwicklung der Denkfähigkeit von der Menge der Anregungen abhängt. Wir bieten deshalb den Kindern täglich neue Möglichkeiten, ihre Eigenaktivität anzuregen mit verschiedensten Materialien und Angeboten zum Ausprobieren und kennen lernen. Dabei versuchen wir den Kindern, ausreichend Zeit zum Spielen zu geben. Spielen ist Lernen an sich. Deshalb steht das Spielen immer im Vordergrund unserer Pädagogik.

Wir möchten den Kindern helfen, eine größtmögliche Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu entwickeln. Sie sollen bei uns demokratische Verhaltensweisen und eine frohe und positive Grundstimmung erfahren.

In einer Atmosphäre von gegenseitigem Respekt bekommen die Kinder größtmögliche Entscheidungsspielräume zum Ausleben und Ausprobieren ihrer Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten. Das, was die Kinder selbst können, dürfen sie auch tun. So haben sie die Möglichkeit, zum Malen, Basteln und Konstruieren. Wir achten darauf, dass immer viele verschiedene Spiel- und Gestaltungsmaterialien für die Kinder bereitstehen. Wir unterstützen dabei die Kreativität und den Ideenreichtum der Kinder aber auch ihr eigenständiges Handeln und Verhalten.

Um sich wohl und geborgen zu fühlen, ist es für die Kinder wichtig, dass sie positive Gemeinschaftserlebnisse haben. Wir unterstützen erste Freundschaften und achten darauf, dass jedes Kind in den Spielablauf mit einbezogen wird oder selbst Vorschläge machen kann.

Beim Aufräumen geben wir den Kindern soviel Unterstützung, dass sie in der Lage sind, das jeweilige Material eigenständig und eigenverantwortlich wegzuräumen. Auch beim An- und Ausziehen erhalten die Kinder von uns Hilfestellung zum selbständigen Tun.

Selbständiges Handeln und Denken, sich verantwortlich fühlen oder auch Situationen einschätzen zu lernen, üben wir in Kreisspielen, Rollenspielen und in Gesprächen miteinander. Wir setzen auch gern Bilderbücher ein, die den Kindern viele Themen einfühlsam verdeutlichen. Die Kinder erfahren wichtige Grundvoraussetzungen, um in der Familie, in der Gruppe oder Gesellschaft leben zu können.

Voraussetzung für eine positive Persönlichkeitsentfaltung und für das Akzeptieren von demokratischen Verhaltensweisen ist die tägliche Erfahrung von Zuwendung und Geborgenheit, von Annahme und Vertrauen, von Anerkennung und Bestätigung. Hierbei bietet die altersgemischte Gruppe aufgrund der großen Altersspanne (3 bis 6 Jahre) allen Kindern Anregungen, Verantwortung zu übernehmen. Die jüngeren Kinder erfahren die älteren als Vorbild. Sie erleben, dass ältere Kinder an ihrer Entwicklung Anteil nehmen, sie trösten und ihnen helfen. Die älteren Kinder entwickeln Hilfsbereitschaft und Einfühlungsvermögen im Zusammenleben mit kleineren und schwächeren Kindern.

Durch Zeichen von Anerkennung, Lob und Bestätigung möchten wir Fachkräfte den Kindern ein Gefühl von Zuversicht, Lebensoptimismus und Lebensfreude vermitteln. Eine gute Stimmung und ein offener und vertrauensvoller Umgang zwischen den Mitarbeitern, eine fröhliche und entspannte Atmosphäre sind für uns dabei wichtige Voraussetzungen für eine gute pädagogische Arbeit. Wir helfen mit, dass die Kinder selbständige und ausgeglichene Persönlichkeiten werden.

Ab 7.00 Uhr…
... werden die Kinder gebracht und werden von den Fachkräften in den Gruppenräumen betreut. Die Begrüßungsphase nutzen wir als eine intensive Phase der Beobachtung, um an jedem Tag auf die momentane Verfassung und die Bedürfnisse des einzelnen Kindes individuell eingehen zu können.
...wird in den Gruppen wird bis ca. 9.00 Uhr das Frühstück angeboten. Die Kommunikation und Selbstständigkeit aller Kinder wird bei uns großgeschrieben, ebenso das Kennenlernen und Umsetzen von Tischsitten.
Die Getränke werden von der Einrichtung gestellt. Es stehen täglich Milch, Kakao, Tee, Wasser zur Verfügung. Selbstverständlich steht ein gesundes Frühstück an oberster Stelle.

um 8.30 Uhr…
…sind alle Kinder da und die Haustür wird abgeschlossen.

gegen 9.00 Uhr…
...findet in den Gruppen der Morgenkreis statt. In einer gemütlichen Atmosphäre begrüßen sich die Kinder und nehmen so bewusst wahr, wer heute fehlt. Nach einem gemeinsamen Begrüßungslied beginnt die Gesprächsrunde, in der anschließend besprochen wird, wie der Tag gestaltet ist oder welche Aktionen geplant sind. Mit den Kindern festgelegte Rituale umrahmen den Morgenkreis.

nach dem Morgenkreis…
…bietet das freie Spiel durchgängig Zeit und Raum für eigene Gestaltungsideen. Kein Vormittag wird entsprechend dem situativen Ansatz unserer pädagogischen Arbeit so fest geplant, dass er nicht veränderbar wäre. Das Kind kann nach eigenen Vorstellungen Spielmaterial, Spielpartner, Spielort und Spieldauer frei wählen.
Das freie Spiel findet natürlich auch draußen statt. Um dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, ist witterungsgerechte Kleidung unbedingt notwendig, da wir täglich das Außengelände nutzen.
Neben dem Freispiel finden täglich ganzheitliche Bildungsangebote statt. Diese Angebote werden anhand unseres Tages- und Wochenplanes gemeinsam mit den Kindern besprochen und durchgeführt.
Durch diese Form von klaren Strukturen sind ganzheitliche Bildung und Partizipation gewährleistet.

Ab 12.00 Uhr…
… treffen sich die 25 und 35 Stunden-Kinder noch einmal zu einem Abschlusskreis in unserer Turnhalle, um gemeinsam den Tag zu reflektieren und mit Liedern und Spielen ausklingen zu lassen.
Mit einem gemeinsamen Abschlussritual werden die Kinder verabschiedet.
…findet das Mittagessen der Kinder in gemütlicher und ruhiger Atmosphäre statt. Die Fachkräfte aus den jeweiligen Gruppen nehmen auch hier am Essen teil, so werden die Mahlzeiten auch als Kommunikationsraum genutzt. Es entsteht eine Zusammengehörigkeit besonderer Art, da die Kinder auf Gruppenebene zusammenkommen.

um 12.30 Uhr…
…ist die Abholzeit für die Kinder mit einem Betreuungsumfang von 25 Stunden beendet.

ab 12.30 Uhr…
…findet in der gesamten Einrichtung die Ruhezeit, bei uns auch die „Flüsterstunde“ genannt, statt. Während der „Flüsterstunde“ werden verschiedene Bereiche der Einrichtung zum Ruhen und Entspannen genutzt. Die Schlafräume laden zum Mittagsschlaf ein, der Entspannungsraum (Wolkenraum) zum Geschichten hören in ruhiger Atmosphäre und in den einzelnen Gruppen und Räumen werden angeleitete Ruhe- und Entspannungsangebote angeboten.
Wo jedes einzelne Kind während der Ruhephase zu finden ist, richtet sich individuell nach den Bedürfnissen und dem Alter jedes einzelnen Kindes.

ab 14.00 Uhr…
…können die Kinder mit einer Buchungszeit von 35 Stunden wiederkommen.

um 14.30 Uhr…
…ist die Betreuungszeit für die 35 Block-Kinder beendet.
…Gruppenübergreifende Projekte aus den verschiedenen Bildungsbereichen, laden die Kinder aller Kindergruppen ein, gruppenübergreifend gemeinsam zu spielen, zu erleben, zu experimentieren, Wahrzunehmen und sich zu Bewegen.
Das „Montagsturnen“ in der nahegelegenen Sporthalle einer Schule gehört auch dazu, genauso wie das regelmäßig in den Wintermonaten stattfindende „Freitagsschwimmen“ im Lehrschwimmbecken in Bad Westernkotten.

um 15.00 Uhr…
…findet für die Kinder ein kleiner Nachmittags-Imbiss statt. Hierzu bringen sie Obst, Gemüse, Salzgebäck oder Kekse mit, die bei einem kleinen Picknick verspeist werden.

bis 16.00 Uhr…
… werden die Kinder mit einer Buchung von 35 Stunden abgeholt,

bis 17.00 Uhr…
…werden die Kinder mit 45 Betreuungsstunden abgeholt.

Die pädagogischen Fachkräfte in unserer Tageseinrichtung wissen um die große Bedeutung des Spiels für die Lernfortschritte des Kindes. Genügend Zeit zum intensiven freien Spiel eröffnet den Kindern Lernmöglichkeiten, die auch für die spätere Schulfähigkeit wichtig sind.

Spielfähigkeit = Schulfähigkeit

Was heißt für uns Freispiel?

Wir geben den Kindern in dieser Zeit weitgehend Gelegenheit, zu selbstbestimmtem Spiel und achten darauf, dass sie z. B.   immer wieder neue Materialien, andere Räumlichkeiten, Bücher oder interessante Utensilien für Natur- und Technikexperimente   beim Spiel zur Verfügung haben. Wir möchten, dass jeder Spielbereich so viele Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten bietet, wie ein Kind für seine Entwicklung braucht.

Die Kinder entscheiden, was, wo, mit wem und womit sie spielen möchten.

Die Kinder können eigene Ideen alleine oder gemeinsam mit anderen Kindern umsetzen und nach eigenen Spielregeln spielen. Dabei haben sie immer wieder Kontakt zu anderen Kindern und können Beziehungen aufbauen.

Das Spiel darf eine Zeit dauern, die die Kinder dafür brauchen.

Das Spiel darf zu jeder Zeit unterbrochen werden (möglichst im Einvernehmen mit den Mitspielern).

Es geht darum, dass die Kinder sich wohl fühlen, sich angesprochen fühlen und dadurch engagiert mitmachen können.

Mit den Strukturen unseres Freispiels entziehen wir den Kindern aber nicht die Nähe und Anwesenheit von erwachsenen „Bezugspersonen“. Wir sind da, wenn die Kinder uns brauchen.

Wir alle, Kinder und Erwachsene, brauchen die Atmosphäre der Geborgenheit und Zugehörigkeit.

Wir wollen die Kinder loslassen und zugleich nicht alleine lassen. Wir helfen ihnen, im Spiel etwas selbst zu tun und dadurch zu lernen

Klanggarten

Bereits seit mehreren Jahren findet im Kindergarten in Kooperation mit der Musikschule Erwitte das Projekt „Klanggarten“ statt. Ein Ziel ist es, die themenorientierte Arbeit musikalisch zu unterstützen und die Bildungschancen zu komplimentieren. Es zeigt, wie positiv Musik zur Unterstützung des Entwicklungsgeschehens beitragen kann. Lerninhalte werden an die jeweilige tägliche Arbeit des Kindergartenalltages angepasst.

Somit wird zuerst einmal allen Kindern die Möglichkeit eingeräumt, an diesem Angebot teil zu nehmen und erzielt einen multiplen Effekt:

Musikalität wird wieder Bestandteil einer breiten Basis

Alle Kinder erhalten eine Form von Frühförderung, die sich positiv auf deren Lese-, Rechen- und Schreibkompetenz auswirkt. Die Kinder erwerben bereits im vorschulischen Alter Sekundäreigenschaften wie Konzentrationsfähigkeit, Disziplin, Steigerung des Selbstwertgefühls. Die Kindergärten erweitern damit ihr Angebotsspektrum in qualitativ hochwertiger Weise, was sie mit den ihnen zustehenden Kräften nicht leisten könnten. Die Erzieherinnen erhalten eine Musikalische Fortbildung durch die Teilnahme und können die angebotenen Ideen fortführen.

Angebote am Nachmittag

Jeden Donnerstagnachmittag finden gruppenübergreifende Angebote in unserer Einrichtung statt. In allen Bildungsbereichen werden Angebote und aufbauende Projekte der MitarbeiterInnen durchgeführt. Die Kinder haben die Möglichkeit sich zu den Angeboten anzumelden. Die Angebote richten sich je nach Thema an eine bestimmte Altersgruppe.

  • Bewegung (Piratentage, Indianertage, Wasserspiele…)

  • Körper, Gesundheit, Ernährung (Kinderküche, Entspannung…)

  • Sprache und Kommunikation (Bilderbuchbetrachtungen, Playtime…)

  • Soziale und (inter-) kulturelle Bildung

  • Musisch-ästhetische Bildung (Musik und Tanz, Musikbus, Kinder und Kunst, Töpfern, Nähkurs…)

  • Religion und Ethik

  • Mathematische Bildung

  • Naturwissenschaftlich- technische Bildung (Forschen und Experimentieren zu den Themen Akustik, Optik, Luft, Licht, Wetter, Klima…)

  • Ökologische Bildung (Hochbeete anlegen, Mit allen Sinnen durch den Wald, Upcycling…)

  • Medien (Fotoprojekt, Greenscreen, Trickfilm…)

Sport in der Sekundarschule

Jeden Montagnachmittag steht uns die Sporthalle der Sekundarschule für Bewegungsangebote zur Verfügung. Die Kinder haben die Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob sie an diesem Angebot teilnehmen möchten. Je nach Alter und Wünschen der Kinder gestalten die MitarbeiterInnen ein vielfältiges Bewegungsangebot. Die Eltern verpflichten sich die Kinder eigenständig zur Sekundarschule zu bringen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.

Durch eine fantasiereiche Stunde in der Turnhalle mit unterschiedlichen Bewegungsanforderungen verbessern die Kinder ihre Bewegungsfähigkeit, die Körperwahrnehmung sowie Konzentration und Ausdauer. Je kreativer und vielseitiger wir die Turnübungen gestalten, desto leichter lassen sich Kinder dazu motivieren, sich spielerisch zu bewegen. Die Turnübungen und Spiele in der Gruppe fördern gleichzeitig auch das Sozialverhalten der Kinder und intensivieren Freundschaften.

Besuch im Seniorenheim

Seit einigen Jahren besteht der intergenerative Kontakt zwischen dem Familienzentrum und dem St. Josefs-Stift Erwitte. Die Kinder bringen einmal monatlich ihr fröhliches Lachen und ihr Temperament mit in die Einrichtung. Die Bewohner lassen sich gerne anstecken und es ergeben sich wundervolle Augenblicke. Wir werden jedes Mal mit Freude erwartet. Gemeinsam verbringen „Jung und Alt“ die Zeit bei Kreativangeboten, Bewegungsangeboten, beim Kochen und Backen, Gesellschaftsspielen, Vorlesen, Theater und Rollenspielen und beim Singen und Musizieren.

Uns ist es wichtig, dass ein gegenseitiges Lernen untereinander geschieht und sowohl die Kindergartenkinder als auch die Senioren davon profitieren.

Eltern-Kind-Aktionen

Eltern-Kind-Aktionen bieten wir regelmäßig im Kindergartenjahr an, da sie ein wichtiger Baustein unseres Familienzentrums sind. Die Eltern werden am Nachmittag oder Wochenende zu besonderen Aktivitäten wie z.B. das Kinderbewegungsabzeichen, Familienausflüge, Kochen und Backen, Laternen- und Schultütenbasteln, zur wöchentlichen Spielgruppe und PEKiP-Kurse eingeladen, um aktiv mit ihrem Kind eine gemeinsame Aktion zu erfahren. Die Eltern erleben die Kinder mit ihren Spielkameraden und kommen zeitgleich mit anderen Familien in Kontakt. Dieser wertvolle Bereich der Elternarbeit intensiviert die fachliche Beziehung zwischen den Eltern und ErzieherInnen unserer Kita und unterstützt die Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder.

Vater-Kind-Aktion

Mehrheitlich werden die Kinder von ihren Müttern in unsere Einrichtung gebracht und abgeholt. Zunehmend werden aber auch Väter ganz bewusst aktiv, gestalten den Familienalltag mit und nehmen ihre Rechte und Pflichten als Vater wahr. Dazu gehört, dass sie immer öfter auch im Familienzentrum sichtbar und als Ansprechpartner für uns wichtig werden.

Einmal jährlich bieten wir eine Vater-Kind-Aktion an, die das Verhältnis zwischen Vätern und Kindern mit Leben erfüllt und intensiviert. Gleichzeitig geht es um den Kontakt untereinander, es entsteht Solidarität unter Vätern, die sich ihrer Rolle bewusster werden und sich mit ihr identifizieren. Unter den Kindern ist eine auffallende Gemeinschaftsbildung und Hilfsbereitschaft zu beobachten. Inhaltlich sind die Aktionen stark erlebnisorientiert, was sowohl Väter als auch Kinder sehr gerne annehmen. In den letzten Jahren haben wir Waldexkursionen mit dem Förster durchgeführt, Zaunlatten für unseren Zaun angemalt, eine Schnitzeljagd mit anschließendem Grillfest veranstaltet, Gärten bepflanzt, Bauwerke aus Ytong-Steinen gestaltet und das Landschaftsinformationszentrum in Günne besucht.

Durch familiäre Trennungen ermöglichen wir trotzdem jedem Kind auch ohne Vater an den Aktionen teilzunehmen und laden den Onkel, Opa oder einen Freund der Familie ein.

Großelternturnen

Einmal jährlich laden wir alle Kinder mit ihren Großeltern zum Großelternturnen in die Sporthalle der Sekundarschule ein. Jung und Alt haben dort die Möglichkeit einige sportliche Stunden gemeinsam zu verbringen.

Feste und Feiern

In unserer Kindertageseinrichtung finden regelmäßig Feste und Feiern statt, zu denen je nach Anlass die Kinder, Familien und auch Großeltern eingeladen sind, z.B. Erntedankfeier, Laternenfest, Nikolausfeier, adventliche Feier, Abschlussfeier der Maxi-Kinder, Sommerfest, Tag der offenen Tür. Hier bieten sich den Kindern, aber auch den Eltern gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen. Sie ermöglichen einen schönen Anlass für Zusammenkünfte und gegenseitiges Kennenlernen.

Geburtstage

Die Geburtstagsfeier ist für jedes Kind einmal im Jahr ein ganz besonderes Ereignis. Die Kinder freuen sich auf dieses Fest, da sie an diesem Tag eine ganz besondere Rolle einnehmen.

Beim Warten auf diesen besonderen Tag hilft der Geburtstagskalender, auf dem der Reihe nach alle Kinder aufgelistet sind. Jedes Kind hat ein Foto im Kalender, das passend zur Jahreszeit des Geburtstagskindes geschmückt wird. Es gibt dem Kind die Gewissheit, dass es auch einmal im Jahr Geburtstag hat und feiern darf.

Bei uns in der Einrichtung gibt es viele Geburtstagsrituale, die den Kindern wichtig sind. Im Stuhlkreis bekommt das Kind eine Geburtstagskrone oder anderen Geburtstagsschmuck überreicht. Auf einem geschmückten Geburtstagstisch werden entsprechend dem Alter des Kindes Kerzen angezündet. Uns steht ein großes Repertoire an Geburtstagsliedern zur Verfügung, welche dem Kind gesungen werden und musikalisch von den Kindern untermalt werden. Eine Geburtstagsrakete wird für das Kind gestartet und das Geburtstagskind bekommt seinem Alter entsprechend ein passendes Geschenk durch die Geburtstagsrakete/ Geburtstagsstern überreicht.

Das Geburtstagskind entscheidet zu Hause mit den Eltern, was es seinen Gästen mitbringen möchten. Hier sind Kuchen, Waffeln, Eis, Obst- und Gemüsespieße und Pudding sehr willkommen. Zum Abschluss darf sich das Kind noch ein Spiel oder Lied wünschen, was im Kreis gespielt oder gesungen wird.

Das letzte Jahr im Kindergarten Maxi-Gruppe

Im letzten Kindergartenjahr vor dem Schuleintritt erfolgt altersgemäß einer sehr intensiven Förderung, die das Ziel hat, das Kind an die Schulfähigkeit heranzuführen. In diesem Alter haben die Kinder normalerweise eine „Reife“ erreicht, mit der sie auch größeren Anforderungen gerecht werden können.

Im letzten Kita Jahr arbeiten wir schwerpunktmäßig darauf hin, die Kinder auf den Übergang in den Schulalltag vorzubereiten. In der gesamten „Vorschulzeit“ werden die Kinder mit altersgemäßen Aufgaben und Anforderungen vertraut gemacht. Dabei berücksichtigen wir den Entwicklungsstand und die persönliche Lebenssituation eines jeden Kindes. In kindgerechter und altersgemäßer Form bereiten wir die Kinder auf ihren neuen Lebensabschnitt „Schule“ vor, schaffen möglichst viele Voraussetzungen damit sie sich ausreichende Kompetenzen und Fähigkeiten aneignen können. Wir geben den Kindern individuelle Entwicklungshilfen, arbeiten einmal wöchentlich in der Maxi-Gruppe und achten besonders auf die emotionale, soziale, sprachliche, motorische, lebenspraktische und kognitive Schulfähigkeit.

Unser Angebot

Wir

  • fassen die Kinder zur besonderen Schulvorbereitung regelmäßig einmal wöchentlich in der Maxi-Gruppe zusammen
  • lassen den Kindern durch unsere teiloffene Arbeit Freiraum, auch mit gleichaltrigen Kindern in den anderen Gruppen Freundschaften zu schließen
  • führen mit den Kindern besondere Projekte wie Farben & Formen, mein Körper und ich, Buchstabensalat, Zahlen & Mengen, Kinder stark machen, Meine Stadt, Verkehrserziehung und die Brandschutzerziehung durch
  • dokumentieren den Entwicklungsstand und die Entwicklungsschritte der Kinder, um sie gezielt fördern und vorbereiten zu können
  • führen halbjährlich die Sprachstandserhebung durch und bieten die alltagsintegrierte Sprachbildung an
  • arbeiten mit LehrerInnen der Grundschule zusammen (z.B. Schuleingangsuntersuchungen, Informationsabend in der Schule…)
  • beraten die Eltern bei Fragen zur Einschulung, bieten Elternsprechtage an und geben Informationen und Tipps zum Thema Schulfähigkeit
  • leiten die Eltern im Bedarfsfall an andere Institutionen weiter wie z.B. Logopäden, Ergotherapeuten, SPZ etc.

Unsere Ziele

Wir möchten durch möglichst vielfältige Angebote die Kinder ganzheitlich fördern, dabei ist die Unterstützung der emotionalen, sozialen, sprachlichen, motorischen, lebenspraktischen und kognitiven Entwicklung wichtig, üben keinen Leistungsdruck auf die Kinder aus und möchten über das Spiel und durch Angebote, bei denen eigene Erfahrungen gemacht werden können, den Kindern helfen, zu lernen und schulfähig zu werden.

Förderung der emotionalen Schulfähigkeit

Die Kinder lernen

  • Belastbarkeit (Ausdauer, Aufmerksamkeit, Regelbedeutungen…)
  • mit Gefühlen umgehen zu können (Freude, Begeisterung, Angst, Wut, Enttäuschungen, Wünsche äußern, Ablehnung akzeptieren, Bedürfnisse haben und aufschieben können, Wertschätzung erfahren/ aushalten/ weitergeben…)
  • neuen Situationen angstfrei zu begegnen (Neugier auf neue Lernsituationen, Trennung ertragen…)
  • Zuversicht und Selbstvertrauen zu besitzen (Anerkennung gewinnen, Kritik aushalten, Hilfen geben und nehmen…)
  • Konflikte mit anderen zu lösen (eigene Ansprüche durchsetzen, Kompromisse eingehen…)
  • gruppenfähig zu sein (wechselseitige Rollenverteilung Anführer/ Mitläufer…)

Förderung der sozialen Schulfähigkeit

Die Kinder lernen

  • kleine Aufgaben und Aufträge zu erledigen
  • Spiele selbständig zu organisieren und Regeln und Absprachen einzuhalten
  • Grenzen kennen und sie zu respektieren
  • Freundschaften zu schließen
  • Wünsche und Gefühle anderer wahrzunehmen und zu respektieren
  • Krisen zu ertragen
  • Selbstdisziplin, Ausdauer und Konzentration
  • Selbstvertrauen
  • Konflikte selbständig einzuordnen und zu lösen
  • Toleranz
  • sich von vertrauten Personen zu lösen
  • Verantwortung zu tragen
  • Fragen zu haben und zu stellen
  • logisch und folgerichtig zu denken

Förderung der sprachlichen Schulfähigkeit

Die Kinder lernen

  • ihren Wortschatz zu erweitern und das Sprechen in vollständigen Sätzen
  • ihre Wünsche und Bedürfnisse selbst zu äußern
  • Geschichten aus Bilderbüchern und Erlebnisse nachzuerzählen
  • Situationen zu beschreiben und Bildgeschichten folgerichtig zu erzählen
  • Konfliktsituationen mit Hilfe der Sprache auszutragen, Höflichkeitsformen
  • Spaß an der Sprache und dem Sprechen zu haben durch Reime, Fingerspiele, rhythmische Verse, Rollenspiele und Lieder
  • Anhand von Klatschübungen ein Gefühl für Wörter und Silben bekommen

Förderung der motorischen Schulfähigkeit

Die Kinder lernen

  • Zusammenspiel von Augen und Händen (Linien erkennen und nachzeichnen, Schneideübungen möglichst exakt auszuführen, Ball fangen und zielgenau werfen…)
  • Fingerfertigkeit bei Falt- und Kreativangeboten; richtige Stifthaltung
  • Körperspannung, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Gelenkigkeit
  • Sicheres Gehen, Laufen und klettern durch Übungen zur Orientierung im freien Raum (rückwärtsgehen, vorwärts, seitwärts, auf, unter, davor, dahinter…)
  • Zielgerichtete grobmotorische Bewegungen
  • das Gleichgewicht zu halten (sicheres Gangbild, das Gleichgewicht mit geschlossenen Augen halten, Einbeinstand, auf einem Bein hüpfen, Balancierübungen…)
  • die Körperkoordination (gehen, stampfen, klatschen, Klatschspiele mit dem Partner, Überkreuzbewegungen, Reaktions- und Fangspiele…)

Förderung der lebenspraktischen Schulfähigkeit

Die Kinder lernen

  • sich alleine an- und auszuziehen
  • eine Schleife zu binden
  • eine Tasche selber zu packen
  • auf ihre persönlichen Dinge zu achten und sachgerecht damit umzugehen
  • den Platz am Tisch angemessen zu verlassen
  • ihren Namen, Adresse, Geburtstag
  • Verkehrsregeln kennen

Förderung der kognitiven Schulfähigkeit

Die Kinder lernen

  • Konzentration, Ausdauer und Genauigkeit
  • einen guten Sprachfluss, einen großen Wortschatz
  • in folgerichtigen, aufeinander bezogenen Zusammenhängen zu denken
  • Informationen abstrakt und logisch weiterzugeben
  • Formwahrnehmung (puzzeln, geometrische Grundformen und Farben, Reihen fortsetzen…)
  • Gliederungsfähigkeit (Denkfähigkeit, Phantasie, Orientierung, Raum-Lage-Beziehungen…)
  • Artikulationsfähigkeit (phonologische Bewusstheit, Ausdrucksfähigkeit, zu Wort melden…)
  • Merkfähigkeit (Melodien, Texte, Reime, Verse, Rhythmen erkennen, Differenzierung von Geräuschen…)
  • die Mengenauffassung (Würfelbilden, Zählen bis 12…)
  • ein gutes Sprachverhalten (deutliche Aussprache, ganze Sätze, zuhören können…)
  • motiviert zu sein (Interesse am Lernen und an der Schule, Anstrengungsbereitschaft, verlieren können, Durchhaltevermögen, Ausdauer bei Aufgaben, Spiele zu Ende spielen, Bedürfnisse aufschieben können, Fehler zulassen und Korrektur annehmen…)
  • sich im Ort orientieren zu können (den Weg zur Schule/ Bushaltestelle alleine gehen…)

Jeder Mensch ist verschieden und hat individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse. In unserer Kindertageseinrichtung spielen und lernen alle Kinder gemeinsam.

Alle Kinder sollen bestmöglich in ihrer Entwicklung unterstützt werden, daher ist es uns wichtig, dass nichtbehinderte und behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder gleichermaßen einen Stellenwert in unserer Einrichtung haben.

In unserer Kindertageseinrichtung gibt es eine Vielfalt von Familien, Sprachen, Herkunft und Individuen. Inklusion bedeutet für uns, jedes einzelne Kind in seiner Lebenssituation, mit seinen Voraussetzungen und seinen individuellen Fähigkeiten ernst zu nehmen. Die gemeinsame Betreuung, Förderung und Bildung aller Kinder gehört zu unserem Kindergarten-Alltag. Uns ist es wichtig, dass alle Kinder unabhängig von ihren körperlichen, geistigen, psychischen, geschlechtlichen und ethnische-kulturellen Ausgangslagen individuelle Angebote und Hilfen gewährt werden, die ihre Entwicklung fördern und ihre Ausgrenzung verhindern.

Durch den täglichen selbstverständlichen Umgang miteinander gewinnen alle Kinder: Sie nehmen sich in ihrer Unterschiedlichkeit wahr und wachsen in einem sozialen Umfeld auf, das niemanden ausgrenzt und Rücksichtnahme auf die Beeinträchtigung anderer sowie Toleranz und Hilfsbereitschaft als eine Selbstverständlichkeit vermittelt, ohne die wir im Alltag nicht bestehen können.

Integration heißt für uns:

  • sich gegenseitig annehmen
  • einander verstehen
  • miteinander spielen
  • voneinander lernen
  • füreinander da sein

Uns ist es wichtig, behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder in ihrem Spiel anzuregen, zu begleiten und zu beobachten. Wir nehmen jedes einzelne Kind an, so wie es ist und stellen seine Stärken in den Vordergrund. Dabei ist uns eine vertraute und konstante Bezugsperson und Betreuung sehr wichtig. In unserer Einrichtung haben mehrere Pädagogen Zusatzqualifikationen im Bereich der Integration/ Inklusion. Sie unterstützen und begleiten durch Methodik und Wissen die Gruppenfachkräfte im Alltag und bei der Beobachtung und Dokumentation von Lern- und Entwicklungsprozessen. Die integrative Förderung der Kinder mit besonderem Bedarf betrachten wir nicht als isolierte Handlung durch die Inklusions-Fachkräfte, sondern sehen es als Aufgabe aller pädagogischen Kräfte der Einrichtung, alle Kinder teilhaben zu lassen.

Bei der Raumgestaltung und der Auswahl des Spielmaterials orientieren wir uns an den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder. Besonders achten wir darauf, die natürliche Neugier und den Lerneifer der Kinder wach zu halten. Deshalb greifen wir aktuelle Themen und Bedürfnisse der Kinder auf.

Die Integrative Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung beinhaltet neben der Gruppenarbeit auch die Einzelförderung, bzw. Kleingruppenarbeit. Diese beiden Bereiche sind nicht voneinander getrennt zu betrachten, sondern greifen ineinander. Durch den Einsatz zusätzlicher Kräfte ist eine Einzel- und Kleingruppenförderung möglich, die in Absprache mit den pädagogischen Fachkräften der Gruppe, Therapeuten und Eltern erfolgt. Hierfür kann die Integrationsfachkraft die Gruppennebenräume und unsere Mehrzweckräume nutzen, die mit verschiedenen therapeutischen Spiel- und Beschäftigungsmaterialien (Hängematte, Kreisel, Musikinstrumenten, großen Polstern, Materialien für Massagen, Wahrnehmungsmaterialien etc.) ausgestattet sind.

Um auf den jeweiligen Entwicklungsstand, bzw. die speziellen Bedürfnisse des einzelnen Kindes eingehen zu können, ist es notwendig, genaue Verhaltensbeobachtungen in der Gesamt- oder Kleingruppe als auch in Einzelsituationen zu erstellen. Durch geeignete Test-, und Dokumentationsverfahren stellen wir sicher, dass Entwicklungsrisiken und Lernprobleme rechtzeitig erkannt werden und somit Anschlussmöglichkeiten für vertiefende diagnostische und therapeutische Angebote bestehen.  Diese Testverfahren dienen als Grundlage für Förderpläne und Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Quartalsmäßig stattfindende intensive Gespräche mit den Eltern, Therapeuten und eine individuelle Kind-Umfeld-Diagnostik sowie aufbauende individuelle Förderangebote sind für uns selbstverständlich.

Zur Stärkung des Bildungsauftrags der Kindertageseinrichtungen in NRW hat die Landesregierung Grundsätze zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich vereinbart.

Diese Vereinbarung verfolgt das Ziel, die Kinder in ihren Bildungsprozessen zu stärken und diese bis zur Einschulung und durch eine gelungene Zusammenarbeit beim Übergang in die Grundschule in ihren Entwicklungsschritten zu fördern und zu unterstützen.

Die Grundlage für eine zielgerichtete Betreuungs- und Bildungsarbeit in unserer Kindertageseinrichtung ist die Beobachtung eines Kindes. Wir beobachten die Interessen, Ideen, Werke, das individuelle Handeln des Kindes, den Kontakt zu den anderen Kindern, die allgemeine Entwicklung, und Entwicklungsschritte, Entwicklungsverzögerungen, die Bedürfnisse und Fähigkeiten oder besondere Begabungen.

Es ist wichtig, dass wir die Beobachtungen schriftlich festhalten um bei einer Auswertung evtl. einen Förderplan oder Fördermaßnahmen zum Wohle des Kindes erstellen können.

Als praktische Hilfestellung, um einen vorhandenen Förderbedarf bei Kindern zu erkennen, und den Kindern und ihren Eltern angemessenen Unterstützung zukommen zu lassen, arbeiten wir nach dem Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter und nach dem Entwicklungsgitter von E.J. Kiphard.

Auch für die Gespräche mit den Eltern ist die schriftliche Dokumentation des Entwicklungs- und Bildungsprozesses hilfreich.

Die Beobachtungen werden für jedes Kind in einem Entwicklungsordner festgehalten. Dieser Ordner wird den Eltern bei der Einschulung des Kindes übergeben.

Inhalte des Entwicklungsordners:

  • Informationen zur Vorgeschichte des Kindes
  • Elternfragebogen
  • Informationen zur Familiensituation
  • Kurznotiz zum Hausbesuch
  • Bericht zum Aufnahmetag
  • Beobachtungen aus der Eingewöhnungsphase
  • BaSiK
  • Lerngeschichten
  • Entwicklungsberichte
  • Beobachtungen von Lerngeschichten durch Fotos und Videos
  • getroffene Zielvereinbarungen von und mit Eltern
  • Gesprächsnotizen – Vereinbarungen mit den Eltern
  • Förderpläne
  • Notizen von Kooperationspartnern, wie z.B.: Therapeuten, Ärzten etc.
  • Abschlussbericht

BaSiK

In unserer Einrichtung nutzen wir für alle Kinder zweimal jährlich für die Sprachentwicklungsbeobachtung den BaSiK-Bogen von Renate Zimmer. Die Abkürzung BaSiK steht für Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageeinrichtungen. Dieses Verfahren ermöglicht die begleitende Beobachtung der kindlichen Sprachentwicklung während des Kindergarten-Alltags. Die Kinder werden so nicht in speziellen „Testverfahren“ in Ihrer Sprachentwicklung überprüft, sondern können im Alltag in den Bereichen Sprachverständnis, semantisch-lexikale Kompetenzen, phonetisch-phonologische Kompetenzen, prosodische Kompetenzen, morphologisch-syntaktische Kompetenzen, pragmatische Kompetenzen und Literacy beobachtet werden. Die Beobachtung erfolgt in typischen handlungsrelevanten Situationen und hat das Ziel den Sprachentwicklungsverlauf eines Kindes kontinuierlich zu dokumentieren. Außerdem wird der Sprachentwicklung von mehrsprachig aufwachsenden Kindern besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Aufbauend auf den Beobachtungsergebnissen können Maßnahmen einer alltagsintegrierten Sprachförderung, die natürliche Sprachanlässe des pädagogischen Alltags aufgreifen, abgeleitet werden. Das Verfahren liegt in einer Version für Kinder über drei Jahre und einer Version für Kinder unter drei vor und die Mitarbeiter unserer Einrichtung sind in der Anwendung dieses Beobachtungsverfahren geschult.

Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter

Wir beobachten mit dem „Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter“. Er ist ein Instrument, um die Entwicklung des Kindes im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt in der Tageseinrichtung für Kinder zu dokumentieren. Der Bogen wird zweimal jährlich geführt und hält die einzelnen Entwicklungsschritte in den Bereichen Sprache, kognitive Entwicklung, soziale Kompetenz sowie Grob- und Feinmotorik des Kindes fest. Er ist nicht defizitorientiert, sondern erfasst den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes.
Der Entwicklungsbegleiter ermöglicht es uns, schnell und unkompliziert zu erkennen, wie weit ein Kind in verschiedenen Bereichen entwickelt ist und wo es verstärkt Unterstützung benötigt. Alle Eltern können den Bogen Ihres Kindes jederzeit einsehen, des Weiteren stellt er eine Grundlage für Elterngespräche dar.

Kiphard

Das sensomotorische Entwicklungsgitter von Dr. E.J. Kiphard nutzen wir halbjährlich für alle Kinder unter drei Jahren. Mit dem Entwicklungsgitter wird uns die Möglichkeit eröffnet, die kindliche Entwicklung ganzheitlich wahrzunehmen, zu beurteilen und gegebenenfalls frühzeitig Entwicklungsverzögerungen und -störungen zu erkennen. Anhand von speziellen Aufgabenstellungen werden Entwicklungsschritte und Fähigkeiten überprüft und in einem Entwicklungsgitter dokumentiert. Die skizzierte Entwicklungstabelle gibt so einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes im Hinblick auf die fünf Funktionsbereiche sehen und optische Wahrnehmung, greifen sowie Hand- und Fingergeschick, Fortbewegung und Gesamtkörperkontrolle, Mundgeschick und aktiver Sprachschatz, Hören und akustisch Wahrnehmen. Erweitert wird das Entwicklungsgitter um den Bereich des Sozialkontaktes zu anderen Kindern.

Durch dieses Entwicklungsprofil sieht man die Stärken und Schwächen des Kindes und kann uns als Frühwarnsystem dienen.

GABIP

Für die Kinder unter drei Jahren werden regelmäßig Entwicklungsberichte mit dem GABIP geschrieben. GABIP steht für ganzheitliches Bildungsdokumentations-Programm. In den Bereichen Motorik, Sozialverhalten, Sprache, Kognition, Musik und Rhythmik, Wahrnehmung und Interessen des Kindes können wir auf der Grundlage einer kontinuierlichen und systematischen Beobachtung die Bildungsprozesse des einzelnen Kindes beschreiben und dokumentieren. Für alle Kinder, die in die Schule kommen, wird auch auf Grundlage von der Sprachentwicklungsbeobachtung und dem Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter ein Abschlussbericht mit dem GABIP angefertigt.

Portfolio

Unter „Portfolio“ wird eine Bildungsdokumentation und Reflexion der Lern– und Entwicklungsprozesse des Kindes und der Arbeit der pädagogischen Fachkraft verstanden. Jedes Kind hat hierzu einen eigenen Aktenordner in der Einrichtung. Dieser wird gemeinsam mit den Kindern gestaltet. In diesem Aktenordner/Portfolio erfolgt eine zielgerichtete Sammlung von Dokumenten, wie den Werken der Kinder, Fotografien, Beobachtungen von großen und kleinen „Meilensteinen“ etc..

Die Auswahl / Dokumentation der Portfolioinhalte erfolgt zielgerichtet, begrenzt, kommentiert, ausgeglichen und vor allem regelmäßig. Das Sammeln von Fotos, selbstgestalteter „Werke“ oder auch Dokumentationen von Aktionen und Projekten, ermöglicht den Kindern ein ständiges Reflektieren ihres Handelns und Lernens.

Ziel der Portfolioarbeit ist die Planung der Bildungsarbeit. Darunter wird die Stärkung der lernmethodischen Kompetenz sowie dem Wissen und dem Bewusstsein über das eigene Lernen verstanden. Beim Lernen soll sich das Kind des ganzen Lernprozesses im notwendigen Maß bewusst sein. Portfolio als Methode soll so die Kompetenzen, Stärken, Interessen, Lernwege und Bedürfnisse von Kindern sichtbar machen und individualisierte Bildungsprozesse ermöglichen.

Die Reflexion über die individuellen Portfolios erfolgt zwischen Kind und Fachkraft, den Fachkräften untereinander sowie zwischen Eltern und Fachkräften. Die beobachteten Interessen und Begabungen des Kindes sind Grundlage der weiteren Bildungsplanung. Das Portfolio dient weiter als Grundlage der regelmäßigen, mindestens einmal jährlich stattfindenden Entwicklungsgespräche mit den Eltern des Kindes.

Kinder und Eltern können jederzeit Einblick in die Bildungsdokumentation nehmen. Am Ende der Kindergartenzeit wird den Kindern / Familien das Portfolio/ der Ordner zum Verbleib mitgegeben.

Die Bildungsdokumentation nach Portfolio wird zusätzlich durch die Dokumentation nach dem „Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter“ dem „Entwicklungsgitter nach Kiphard“ und den Dokumentationen aus „BaSiK“ ergänzt.

Gemeinsam mit der Übergabe der Entwicklungsberichte bilden Portfolio und die Dokumentationen der Entwicklungsbegleitung die Grundlage für einen sicheren Übergang zur Grundschule. Voraussetzung der Verwendung der Dokumentationen hierbei ist, dass die Eltern diesem Verfahren zustimmen. So können Kinder individuell und ohne Unterbrechung in der Grundschule weiter gefördert werden.

Überall, wo viele Menschen zusammenkommen und zusammenleben, gibt es ordnende Gedanken und Regeln, die das Zusammenleben und die Bewältigung verschiedener Aufgaben erleichtern. Für alle Kinder, Eltern und Besucher unserer Kindertagesstätte gelten im Haus und auf unserem Gelände die nachfolgend ausgeführten Regeln und Ordnungen. Über allen einzelnen Bestimmungen steht die Absicht, die gegenseitigen Rechte und Pflichten zu wahren und wahrzunehmen und eventuell entstehende Meinungsverschiedenheiten friedlich und zivilisiert lösen zu können. Rücksichtnahme aufeinander – insbesondere auf Schwächere – und Respekt gegenüber den Mitmenschen sollen Gäste und Mitarbeiter beim Umgang miteinander leiten.

Öffnungszeiten

Unser Familienzentrum ist von montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Wir bitten darum die Kinder bis spätestens 8.30 Uhr in die Einrichtung zu bringen.  Eine spätere Zeit ist nur in Ausnahmefällen, z.B. Arztbesuch möglich. Die Kinder, die nach 9.00 Uhr gebracht werden, sollten nach Möglichkeit das Frühstück schon zu sich genommen haben.

Während der Schlafzeit von 12.00 Uhr bis 14.15 Uhr ist das Abholen der Schlafkinder nicht möglich.

Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht beginnt mit der Übergabe des Kindes an die ErzieherInnen und endet mit der Übergabe an die Eltern, an sorgeberechtigte Personen oder andere abholberechtigte Personen ab einem Alter von 14 Jahren.

Bei Veranstaltungen mit Eltern vom Familienzentrum (Feste, Ausflüge etc.) liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern.

Regelung im Krankheitsfall

Sollte ein Kind einmal erkrankt sein, Urlaub machen oder aus anderen Gründen den Kindergarten nicht besuchen, sind die Eltern verpflichtet das Kind bis 8.30 Uhr abzumelden.

Bei Erkrankung des Kindes oder eines Familienmitgliedes an einer übertragbaren Krankheit nach §34 Infektionsschutzgesetz (z.B. Diphtherie, Keuchhusten, Masern, Hirnhautentzündung, Mumps, Röteln, Scharlach, Windpocken, ansteckende Bindehautentzündung, Verlausung, Krätze, infektiöse Gastroenteritis, Durchfall, Erbrechen...) ist die Kindergartenleitung unverzüglich zu unterrichten. Nach Erkrankung darf das Kind den Kindergarten erst dann wieder besuchen, wenn keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. 

Bei sonstigen, nicht unter §34 Infektionsschutzgesetz fallenden Krankheiten ist das Kind zu Hause zu behalten. Bei Auftreten von so genannten „Magen-und Darminfektionen“ (Erbrechen und / oder Durchfall) darf das Kind erst 48 Stunden nach Abklingen der letzten Symptome die Einrichtung wieder besuchen. Bei Fieber muss das Kind 24 Stunden fieberfrei sein, bevor es wieder die Einrichtung besucht. (Fieber ab 38°C). Hier findet das Infektionsschutzgesetz Anwendung. Wenn ein Kind sich unwohl fühlt, geschafft/ müde wirkt und anhänglich ist oder eine sehr verschnupfte Nase hat, empfehlen wir, die Kinder ein bzw. mehrere Tage zu Hause zu lassen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich richtig zu erholen. Zudem können die Eltern im Aushang an der Informationswand ersehen, welche Krankheiten gerade akut sind.

Stellen MitarbeiterInnen des Familienzentrums eine Erkrankung und/oder Fieber ab 38° des Kindes fest, sind wir verpflichtet, die Sorgeberechtigten zu informieren um ihr Kind umgehend aus der Kita abzuholen.

Dem Gesundheitsamt sind Kinder, die an bestimmten Krankheiten erkrankt sind, von unserer Seite meldepflichtig. 

Medikamente werden im Kindergarten nicht verabreicht. In Ausnahmefällen (chronische Erkrankungen) ist dies nach Absprache mit dem Träger und der Leitung sowie auf schriftliche Anweisung des Arztes und schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten möglich.

Informationen im Familienzentrum

Regelmäßig bekommen die Eltern von uns Post mit wichtigen ihrem Kind betreffenden Informationen, sowohl in Briefform als auch digital. Die Eltern sind dazu angehalten die Post regelmäßig zu lesen und ggf. zu beantworten.

Spielzeug

Das Spielzeug der Kinder sollte nach Möglichkeit nicht mit in den Kindergarten gebracht werden. Ausnahmen sind die von uns vorher angekündigten Spielzeugtage. Wir übernehmen keine Haftung für beschädigte bzw. verlorene Gegenstände.

Kuscheltiere und Tröster für die Schlafzeit der Kinder sind nach Absprache erlaubt.

Kindergartenkleidung/ Wechselkleidung

Die Kinder sollten strapazierfähige Kleidung tragen, die der Witterung und dem Kindergartenalltag entspricht und die sie selbständig an- und ausziehen können und schmutzig werden darf. Bei Kreativangeboten kann es trotz Tragen eines Kittels zu Verunreinigungen der Kleidung kommen, ebenso auf dem Außengelände.

Wir empfehlen den Eltern:

  • Bei Regen: Matschhose, wasserdichte Jacke, Gummistiefel

  • Im Winter: Schneeanzug oder Winterjacke mit Schneehose, Winterschuhe, Mütze, Schal und Fäustlinge

  • Im Sommer: Dem Wetter entsprechende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnencreme

  • Eine Tasche mit Wechselkleidung hilft uns kleine Missgeschicke des Kindes zu beheben.

  • Um Verwechselungen zu vermeiden ist eine Kennzeichnung der Kleidung und Schuhe/ Gummistiefel sehr zu empfehlen.

  • Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten empfehlen wir den Eltern auf Jacken/ Pullover/ Mützen mit Schnüren und Kordeln und auf Schmuck wie Halsketten, lange Ohrringe zu verzichten.

Sonstige Hinweise

  1. Alle Eltern, Besucher und das Personal sind verpflichtet die Eingangstür geschlossen zu halten.

  2. Alle wichtigen Änderungen (Anschrift, Telefonnummer…) müssen uns unverzüglich mitgeteilt werden, damit im Falle eines Unfalls die Eltern erreicht werden können.

  3. Fotos und Videoaufzeichnungen von Kindern, die nicht zur eigenen Familie gehören sind grundsätzlich aus Datenschutzgründen verboten.  

  4. Die Feuerwehrzufahrt vor dem Tor ist von Fahrrädern und Autos freizuhalten.

  5. Auf dem gesamten Gelände der Einrichtung ist das Rauchen verboten.

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