Schwerpunkte

Schwerpunkte

In unserem Familienzentrum haben wir uns aufgrund von Beobachtungen und Erfahrungen auf folgende Schwerpunkte spezialisiert:

  • Bewegung,
  • Sprache,
  • Ernährung,
  • Kleinkindpädagogik
  • naturgestützte Pädagogik

Bewegung

Der Motor der Entwicklung ist die kindliche Neugier und das Grundbedürfnis nach vielfältigen Bewegungsanlässen. Ohne diesen natürlichen Impuls, ist eine Entwicklung vom unselbständigen Säugling zu einer selbständigen, selbstbewussten und gesunden Persönlichkeit nicht möglich. Die Kinder zeigen uns in der heutigen Zeit immer mehr einen verstärkten Bewegungsdrang und haben Freude an der Bewegung.

Regelmäßig steht den Kindern dazu der Bewegungsraum zur Verfügung. Dort finden unter anderem angeleitete Bewegungsangebote statt. Auch am Nachmittag steht den Kindern der Bewegungsraum zur Verfügung. Auch außerhalb des Bewegungsraumes haben die Kinder zahlreiche Möglichkeiten für weitere Bewegungserfahrungen. Die Kindertageseinrichtung bietet den Kindern einen 4000qm großen Außenbereich mit altem Baumbestand und ansprechenden Spielgeräten, wie z.B. einem Hügel- und Aktionsbereich mit Rutsche und Wackelbrücke, einen Rollenspiel- und Ruhebereich mit offenem Spielhaus, Turnstangen, Balancierbalken, 2 Schaukeln, 2 Vogelnestern zum Schaukeln und ausruhen und 5 Sandkästen. Die Kinder nutzen auch täglich sehr gerne im Außenbereich die Fahrzeuge. Auf den gepflasterten Wegen hinter dem Kindergarten haben sie die Möglichkeit, mit Rollern, Drei- und Laufrädern, Treckern und großen Lastern sich aktiv zu bewegen.

In der Freispielzeit und am Nachmittag dürfen drei bis vier Kinder pro Gruppe sich alleine im Außengelände aufhalten. Je nach Wetterlage finden am Vormittag Spaziergänge in die nähere Umgebung z.B. zu einem öffentlichen Spielplatz oder ein nahegelegenes Wohngebiet statt.

In den Gruppenräumen und Fluren besteht für die Kinder ebenfalls die Möglichkeit zur Bewegung. Ein Bällebad, Ecken zum Toben mit Matten, Decken und Kissen, Hängematten und Fahrzeuge laden die Kinder zur Bewegung ein.

Sprache

Der Sprache kommt bei der menschlichen Entwicklung eine grundsätzliche Bedeutung zu. Über die Sprache und das Sprechen kann sich ein Mensch anderen mitteilen, kann Informationen, Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse äußern. Über die Sprache werden Beziehungen aufgebaut und gehalten. Sprache ist also mehr als eine reine Ansammlung von Wörtern, Sätzen und Grammatikregeln. Kinder im Vorschulalter sind in der intensivsten Phase der Sprachentwicklung. Die Unterstützung der Sprachentwicklung und Sprachbildung der Kinder in der Kindertageseinrichtung ist deshalb besonders wichtig. Die Sprachentwicklung und die Unterstützung der Sprache bilden einen Schwerpunkt in unserer Bildungsarbeit.

In der Tageseinrichtung beginnt die Sprachförderung der Kinder bereits im täglichen Umgang miteinander z.B.: bei der Begrüßung, bei den Erzählungen, Sing- und Spielkreisen. Auch während der Mahlzeit werden die Kinder zum Sprechen motiviert und durch das Sprachverhalten des Erziehers wird weiterhin der Wortschatz der Kinder erweitert und vertieft. Musik- und Bewegungsangebote bieten den Kindern eine weitere spielerische Möglichkeit, die eigene Sprache bewusster zu erleben.

Sprachkompetenz knüpft stets an den individuellen Entwicklungsstand, in dem sich das Kind befindet, an. Es ist die Aufgabe des Erziehers (Pädagogen), das Kind zu motivieren, damit das Kind Freude an der Sprache entwickelt. Denn nur durch etwas, was dem Kind und dem Erwachsenen Freude bereitet, kann sich die ganzheitliche Entwicklung und somit auch die Sprache entfalten. Aber auch ein sprachliches Vorbild macht den fördernden Erzieher aus. Durch gute und deutliche Artikulation und einen richtigen, reichhaltigen Wortschatz, mit dem der Erzieher umgeht, kann sich ein Kind orientieren und nachahmen.

Große Bedeutung kommt der Beobachtung und Dokumentation zu, da jedes Kind seine individuelle Sprachentwicklung vollzieht. Nur durch gezielte Beobachtungen können gezielte Schritte geplant und durchgeführt werden. Schwierigkeiten und Fortschritte in der kindlichen Sprache können nur so durch stets angepasste Unterstützung beeinflusst werden. In unserer Kindertageseinrichtung nutzen wir zur Dokumentation den Beobachtungsbogen BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen).

Ernährung

Das Frühstück ist das Sprungbrett in den Tag. Es füllt die Nahrungslücken auf, die über Nacht entstanden sind und ermöglicht uns wieder geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Es ist vor allem für Kinder eine wichtige Mahlzeit, weil sie längere Nahrungspausen nicht so gut wie Erwachsene überbrücken können. Deswegen achten wir darauf, dass für das Frühstück ausreichend Zeit zur Verfügung steht.

Wir legen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, deswegen achten wir darauf und bitten die Eltern darum, dass keine abgepackten Lebensmittel (sog. Kinderlebensmittel) und gezuckerte Getränke zum Frühstück mitgebracht werden.

Essen und Trinken ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Die Atmosphäre, die die Kinder während des Essens erleben, beeinflusst die Ernährungsgewohnheiten. Die Kinder erleben das Frühstück zu genießen. Ruhige Musik und kindgerechte Tischrituale sorgen zusätzlich dafür, dass das gemeinsame Frühstück in einer angenehmen Atmosphäre genossen wird.


Wir regen die Kinder an, von allen Speisen zu probieren, aber wir lassen stets das Kind entscheiden, wie viel es isst und wann es satt ist.

In unserer Kindertageseinrichtung wird auch die Über-Mittags-Betreuung angeboten. In einer gemütlichen Runde haben die Kinder die Möglichkeit, die täglich frisch gekochten Gerichte von der Firma „Groth Catering“ aus Lippetal zu genießen. Die Gerichte werden auf die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse von Kindern, nach den Leitlinien der DEG abgestimmt. Besonderer Wert wird auf den regionalen und biologischen Anbau der Produkte gelegt.

Kleinkindpädagogik

Im Sinne des Leitbildes und des allgemeinen Konzepts soll gerade auch bei Kindern unter Drei die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert werden.

Im speziellen bedeutet dies für die Arbeit mit Kindern unter Drei, dass unsere Ziele wie folgt definiert sind:

Durch Beobachtung und Dokumentationsverfahren erkennen wir die speziellen Bedürfnisse der Kinder unter Drei und stimmen die pädagogische Arbeit darauf ab.

  • Wir bieten eine altersgerechte Betreuung an, insbesondere auch in der Raumgestaltung und Materialauswahl.
  • Wir bieten den Kindern eine angenehme und erfolgreiche Eingewöhnung.
  • Wir bieten den Kindern eine kompetente Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsarbeit.
  • Wir fördern individuelle Stärken und Interessen der Kinder, die wir durch Bildungsdokumentationen erkennen.
  • Wir geben den Eltern im täglichen Austausch Unterstützung und Hilfestellung in Erziehungsfragen und verweisen gegebenenfalls auf Kooperationspartner.

Naturgestützte Pädagogik

Nach unserer Auffassung bietet die Waldgruppe den Kindern die Möglichkeit, ihren natürlichen Bewegungsbedarf auszuleben und sich im Wald ganz selbstverständlich zu bewegen. Der "Naturraum Wald" bietet für die Kinder vielfältige Anreize, um eine neugierige und fragende Grundhaltung zu entwickeln. Unsere Waldgruppe bietet Platz für kleine Schatzsucher, Entdecker, Abenteurer, Pioniere, Hüttenbauer, Werkzeugmacher und Sammler. Die Waldgruppe ist als räumliche Ergänzung unserer Einrichtung zu sehen und wird täglich mit eingebunden. Die Wald- und Naturpädagogik sieht für den Aufenthalt im Freien mehrere Stunden vor. Um allen Kindern unserer Einrichtung die Möglichkeit zu bieten, die Waldgruppe bzw. den Wald zu besuchen, finden Waldbesuche und Waldprojekte gruppenübergreifend im wöchentlichen Wechsel statt.

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